Die Wetterstation

 

Basisstation mit eingeschalteter HiGlo Beleuchtung.

Die Basisstation zeigt die wichtigsten Daten auf einem 160x85mm großen Touchscreen an. Die Daten erhält die Station über Funk von den jeweiligen Solarsendern der Sensoren. Sie ist über eine RS 232 Schnittstelle mit dem PC verbunden der dann die Daten  ins Internet überträgt.

 

 

Der Thermo/Hygrometer Sensor

Der Sensor ist seit dem 14.07.2003 in der Wetterhütte eingebaut.
Die Nachteile der bisherigen Installation an der Nordostwand des Hauses sind dadurch beseitigt.
Der Sensor befindet sich in einer Höhe von 2m über dem Boden.

Nähere Informationen zur Wetterhütte gibt es hier...

   
Auf den Bildern fehlt noch der jetzt am Dach montierte Regenmesser (siehe Info zur Wetterhütte)  

 

Der Regenmesser

Mit dem Regenmesser wird das anfallende Regenwasser in einem Trichter gesammelt und von dort auf eine Wippe im Innern des Behälters geleitet. Bei einer definierten Wassermenge kippt die Wippe und gibt einen Impuls ab der vom Basisgerät verarbeitet wird. Dabei wird der Behälter automatisch entleert. Aufgrund der relativ groben Auflösung von 1mm = 1Liter/m² werden kurze Regenschauer mit sehr wenig Regenmenge nicht registriert. Der Regenmesser ist seit dem 16.08.2003 am Dach der Wetterhütte montiert und ist beheizt um auch Schnee als Niederschlag messen zu können.

 

 

Der Windmesser auf dem alten Turnerheim des Turnerbund Wyhlen

Der Windmesser ist ca. 50m von meiner Wohnung entfernt auf dem Dach des alten Turnerheims des TB Wyhlen montiert. Die Windmessung wird bei Südwind, der hier allerdings eher selten ist, von 2 Birken etwas beeinflusst.

An dieser Stelle möchte ich dem TB Wyhlen nochmal recht herzlich danken das ich den Windmesser auf dem Turnerheim montieren durfte!

 


Der Innenraumsensor mit Barometer/Hygrometer

Der Innenraumsensor erfasst die Inneraumtemperatur, die Innenraumfeuchtigkeit und mißt den Barometrischen Luftdruck.
Ausserdem zeigt er wie auch die Basisstation (die Ihren Wert von hier erhält) die Wettertendenz an.

 

 

Die Wetterhütte

 

Das Suchen nach einer geeigneten Möglichkeit, die Fehlmessungen durch Sonneneinstrahlung bei Aussentemperatur und Aussenluftfeuchte zu beseitigen, hatte im Frühjahr 2003 ein Ende. Eine bei meinem Arbeitgeber nicht mehr benötigte Wetterhütte wurde mir freundlicherweise völlig Gratis überlassen :-)

Nach gründlicher Restauration, unter anderem war ein neues Gestell nötig, konnte ich die Hütte am 14.07.2003 in Betrieb nehmen.

Nachfolgend ein paar Fotos und Erläuterungen....

 

Ich habe mir lange überlegt wie ich die Hütte am besten aufstelle. Einerseits musste sie ja einen sicheren Stand haben um auch mal einen Sturm auszuhalten, andererseits sollte das Holzgestell nicht ständig im feuchten Gras stehen.

Nach einigen beratenden Gesprächen mit Fachleuten ;-) habe ich mich entschieden zwei kleine Fundamente zu betonieren. An das Holzgestell wurden 4 Füsse aus Edelstahl geschraubt. Diese wurden dann so einbetoniert, daß die Hütte nun ca. 10 cm über dem Boden "schwebt"

 

     
Im Bild links sind die beiden Fundamente und das Stahlgestell gut zu erkennen.
Rechts sehen wir das Gestell noch ohne Hütte.
Der Beton musste nun einige Zeit trocknen, bevor die Hütte montiert werden konnte.
Um die Messergebnisse nicht zu verfälschen (durch Wärmestrahlung des Betons), wurde das Fundament zum Schluß wieder mit Erde überdeckt.

     

Die fertige Wetterhütte mit Regenmesser

Rechts sieht man den eingebauten Sensor.

Der Sensor ist so eingebaut, daß er von allen vier Seiten den selben Abstand zur Aussenwand hat. Die Höhe der Meßstelle beträgt 2m.

Die Wetterhütte ist nicht aktiv belüftet (evtl. Vorgesehen). Die Belüftung erfolgt durch die Lamellenwände und die spezielle Boden und Dachkonstruktion. Bei absoluter Windstille kann es zu leichten Abweichungen kommen, die allerdings sehr gering ausfallen.